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Einstellungen – Bildschirm

Für alle Einstellungsmöglichkeiten, die den Atari-Bildschirm betreffen, gibt es eine eigene Registerkarte im Einstelldialog von MagicMacX:

Mac-OS-Menü

Die Menüzeile von Mac OS X, die sich immer am oberen Bildschirmrand befindet, kann während des Emulatorbetriebs entweder ausgeblendet oder beibehalten werden. Läuft die Atari-Emulation in einem Fenster (s.u.), wird diese Einstellung nicht beachtet. Beachten Sie bitte, daß zumindest die ersten Versionen von Mac OS X das Dock nicht deaktivierten, solange – trotz Vollbildmodus – die Menüleiste des Mac sichtbar war. In diesem Fall kann der Bildschirminhalt des simulierten Atari durch das Dock gestört werden.

Bildschirm

Sind am Mac mehere Bildschirme angemeldet, kann festgelegt werden, auf welchem Bildschirm das Emulationsfenster von MagicMacX erscheinen soll. Beachten Sie bitte, daß die Emulation immer vollständig innerhalb eines Bildschirms sichtbar sein muß. Es ist weder möglich, das Fenster über mehrere Bildschirme zu verteilen, noch ist es möglich, Teile des Fensters aus dem Bildschirm zu schieben. Diese Einschränkung war notwendig, um zum Ziele einer hohen Emulationsgeschwindigkeit dem emulierten Atari direkten Zugriff auf den vollständigen Bildschirmspeicher zu gewähren.

Bildrate

Dieser direkte Zugriff birgt jedoch die Gefahr, daß der Atari, nicht eingeschränkt durch den Fenster-Manager von Mac OS X, beim direkten Schreiben in den Bildspeicher der Grafikkarte Bereiche überschreibt, die er nicht ändern darf. Dabei besteht kaum die Gefahr, daß außerhalb des Atari-Bildschirms geschrieben wird, denn MagicMacX kontrolliert ja die Fensterposition und die Zeichenroutinen des Atari wandern mit. Die Gefahr liegt darin, daß Bedienelemente von Mac OS X das Atari-Fenster überlagern und überschrieben werden. Um dies zu verhindern, beobachtet MagicMacX die Menüleiste und die Fensterposition im Fensterstapel. Sobald ein Menü geöffnet oder das Emulatorfenster in den Hintergrund gelegt wird, d.h. nicht mehr oberstes Fenster ist, wechselt MagicMacX vom Vordergrund- in den Hintergrundmodus. Leider hat das Konzept einige Lücken, die von Apple-Entwicklern selbst zugegeben, jedoch bisher nicht beseitigt wurden.

Folgende grafischen Elemente der Benutzeroberfläche von Mac OS X können ein Fenster überlagern, ohne daß die zugehörige Applikation die Möglichkeit hat, dies festzustellen (das ist ein zugegebener Design-Fehler von Mac OS X), was zu Darstellungsfehlern auf dem Bildschirm führen kann:

Das Dock

Es wird daher empfohlen, das Atari-Fenster an eine Position zu legen und eine Größe festzulegen, die zu keiner möglichen Überlappung mit dem Dock führt.

Einblendungen

Beim Ändern der Lautstärke über die Tastatur werden Symbole eingeblendet, welche den Atari-Bildschirm überschreiben können. Wenn dies passiert ist, kann man über die Atari-Menüleiste den Atari-Bildschirm aufräumen.

Sytemmenüs

Alle Menüs in der rechten Seite der Menüleiste werden dummerweise nicht an die Applikation gemeldet. Das sind z.B. Spotlight, die Benutzerumschaltung, die Uhrzeit, Lautstärke, Tastaturbelegung, Modem, Bildschirmauflösung usw. Kommt es hier zu einer Beinträchtigung des Atari-Bildschirms, kann man diesen wie oben beschrieben aufräumen.

Hat MagicMacX erkannt, daß das Emulatorfenster nicht mehr oberstes Fenster ist, also überdeckt sein könnte, wechselt der Emulator in den Hintergrundmodus (auch sichtbar im Fenstertitel). Hier wird vom emulierten Atari nicht mehr direkt in den Bildschirm geschrieben, sondern in einen Hintergrundpuffer. Dieser wird in einem im Einstellungsdialog festgelegten Zeitintervall (in Hertz) unter Berücksichtigung aller Überlappungen, d.h. völlig konform zu Mac OS X, auf den Bildschirm geschrieben. Soll ein Atari-Programm auch im Hintergrundmodus Animationen darstellen, kann man den angegebenen Wert – unter Geschwindigkeitseinbußen – vergrößern.

Fenster

Wenn Sie das Kästchen Größe festlegen aktivieren, so ändert sich der Dialog etwas:

Mit diesen Einstellungen läuft MagicMacX nicht mehr im Vollbildmodus, sondern im Fenstermodus. Größe und Anfangsposition des Fensters können im Einstellungsdialog festgelegt werden. Während der Laufzeit kann das Atari-Emulationsfenster verschoben, jedoch nicht in der Größe verändert werden. Beim nächsten Programmstart öffnet MagicMacX das Fenster jedoch wieder an der im Dialog eingestellten Position.

Im Gegensatz zu anderen, reinen Emulatoren wie QEmu ist die Maussteuerung des emulierten Atari-Systems nicht unabhängig von der Mausposition des Mac-OS-Mauszeigers. MagicMacX sorgt dafür, daß emulierter (Atari-) Mauszeiger und Mac-Mauszeiger stets an gleicher Position stehen. Dadurch entfällt das umständliche Einfangen und Loslassen der emulierten Maus, wie es etwa in QEmu notwendig ist.


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Letzte Aktualisierung am 22. Juni 2015

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